Bezirkseisfahrt von Emsdetten nach Rheine

 Auch wenn die meisten Rennsportkanuten ihre Regatten erst wieder im Frühling austragen, zieht es die Wanderfahrer bereits wieder auf die Ems. Jetzt trafen sich 65 Paddler aus ganz Nordrhein-Westfalen zur traditionellen Bezirks-Eisfahrt auf der Ems – allerdings ganz ohne Wettkampfgedanken, aber dennoch sportlich. „Sogar ein paar Kanuten aus Niedersachsen waren dabei“, freute sich Wanderwart Laurenz Hille über die zahlreichen Teilnehmer, darunter 15 vom Ausrichter Wassersportverein Rheine (WSV).

 

 Eingesetzt wurde beim Canu Club im benachbarten Emsdetten, um dann auf der Ems flussabwärts Richtung Bootshaus des WSV zu paddeln. Dabei war in der Natur bereits einiges zu entdecken. So beobachtete die Truppe eine interessante Tierwelt. „Wir haben ein paar Nutrias gesehen, die sich auf den Weiden am Ufer ein Plätzchen gebaut haben und in der Sonne lagen“, erinnerte sich Laurenz Hille, der als Bezirkswanderwart des Bezirks 9 im Kanuverband NRW die Traditionsfahrt schon seit Jahren organisiert. Auch Haubentaucher seien gesehen worden. Nach den 17 gepaddelten Kilometern kehrte die Gruppe zur liebevoll geschmückten Kaffeetafel ins Bootshaus ein.

 Der Reiz dieser Veranstaltung liege darin, sich immer wieder zu treffen und erst von Boot zu Boot auf dem Wasser und anschließend beim gemeinsamen Abschluss im Bootshaus zu klönen. „Für viele Wanderfahrer ist die Eisfahrt auf der Ems ein fester Termin im Kalender“, wusste Hille. „Die Gemeinschaft zählt.“