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Fünf WSV-Kanuten debütieren bei DM in Köln

 

Zufriedene Gesichter bei Sportlern und Trainerteam

 

 

Köln. Der Deutsche Kanuverband hatte zu den 104. Deutschen Kanurennmeisterschaften auf die Regattabahn Köln/Fühlingen geladen – und 106 Vereine aus ganz Deutschland waren gekommen.

 

Im Vorfeld hatten sich dafür fünf Sportler des Wassersportvereins Rheine qualifiziert. „Sie alle waren unter den ersten neun Booten eines Rennens bei den Westdeutschen Meisterschaften, die witzigerweise ebenfalls in Köln stattfanden“, berichtet Isabel Greiwe, die mit Christian Lüttmann und Carsten Lausberg das Quintett begleitet hat.Das Terrain des Fühlinger Sees war also bekannt, die Atmosphäre auf so einer großen Veranstaltung noch nicht, denn für alle Fünf war es eine Premiere.

Bennet Nießing und Fabian Probst qualifizierten sich im Kanumehrkampf und über 500 Meter im K2 sowie gemeinsam mit ihren Teamkameraden Erik Möller und Ben Lukas Hagedorn auch im K4; Bennet Nießing ging ebenfalls noch im K1 an den Start. Marcel Wiechers hatte die Langstrecke von 5000 Metern vor sich.

 

Die Aufregung war dementsprechend groß, die Vorfreude aber auch. „Jedes Boot sollte wenigstens eine Runde weiterkommen“, umreißt Christian Lüttmann das Ziel, das im Vorfeld ausgegeben wurde. Und das haben auch fast alle erreicht. Bennet Nießing erreichte den Zwischenlauf im K1 und schied dort als Fünfter aus – die ersten drei Boote kamen weiter. Ähnlich erging es ihm im K2 mit Fabian Probst. Dort war Schluss auf Rang acht im Zwischenlauf. Nur im K4 wurde das selbstgesteckte Ziel nicht erreicht, denn da kamen sie über den Vorlauf nicht hinaus.

 

Die Langstrecke über 2000 Meter wurde mit Wende gefahren.

Das Duo Nießing/Probst erreichte Platz zehn. Erik Möller blieb im K1 mit Rang 25 etwas hinter seinen eigenen Erwartungen und denen des Trainerteams zurück. „Er kam am Start nicht gut weg und dann wird es schwer, sich bei einem solch großen Starterfeld nach vorne zu kämpfen“, erläutert Christian Lüttmann.

Marcel Wiechers ging eine Altersklasse höher im K1 über 5000 Meter an den Start und erreichte in einem ebenfalls starkbesetzten Teilnehmerfeld den 13. Platz.

Pech hatte Ben Lukas Hagedorn, denn er verletzte sich an der Hand, konnte nicht starten und musste sich die Rennen seiner Kollegen vom Ufer aus ansehen.

 

Bennet Nießing erreichte im Kanumehrkampf einen respektablen zwölften Platz, Fabian Probst fand sich auf Rang 34 wieder.

 

„Die Jungs waren gut zufrieden mit ihren Wettkämpfen“, resümiert Isabel Greiwe. „Und wir als Trainerteam sind stolz, dass sie sich so gut verkauft haben bei ihrem Debüt“, fügt Christian Lüttmann an. Mit den ganz Großen und Erfolgreichen, die frisch aus Mailand von den Weltmeisterschaften zurück waren, gab es ein Stelldichein, als sie zur Autogrammstunde luden. „Da haben sie unter anderem Jacob Schopf gesehen und auch die Kanulegende Max Hoff. Der ist zwar seit den Olympischen Spiele in Tokio 2020 kein Mitglied der Nationalmannschaft mehr, war aber trotzdem vor Ort und hat die Autogrammstunde eröffnet“, berichtet er davon, dass die WSVer vorne standen und als erste ihre Unterschriften bekamen.

Bildzeile: Debütierten bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Fühlinger See und stellten sich vor dem Kölner Dom zum Mannschaftsfoto auf: Trainer Christian Lüttmann, Marcel Wiechers, Bennet Nießing, Fabian Probst, Erik Möller und Ben Lukas Hagedorn (von links).

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